1895
Der Thüringer Wald-Verein Blechhammer-Sitzendorf baut oberhalb
der Marienhöhe auf dem Sommerberg einen Aussichtsturm. In seiner
Form war er dem „Eberstein“ im Schwarzatal nachempfunden.
Im gleichen Jahr wird er auf den Namen „Bismarckturm“
geweiht. 1936
Es erfolgt eine hölzerne Aufstockung mit schiefergedeckter
Überdachung. Bis zum Beginn des 2. Weltkrieges werden jährlich
Bismarckturmfeste durch geführt. Sie sind bei der Bevölkerung
sehr beliebt. Da die DDR-Regierung kein Verhältnis zu Bismarck
hatte wurde der Turm auf den Namen „Schöne Aussicht“
umbenannt.
1970 - 1980
Dringende Reparaturarbeiten werden am Turm auf Drängen
der
CDU-0rtsgruppe durchgeführt um ihn vor dem Verfall zu retten.
1995
Sperrung des Turmes wegen Baufälligkeit. Nach nur
zweimonatiger originalgetreuer Restaurierung wird am 14. 0ktober
1995 der Bismarckturm der Öffentlichkeit wieder zugänglich
gemacht.
1996
Der Turm wird wieder auf seinen alten Namen „Bismarckturm“
geweiht. Auf Initiative der Gemeinde Sitzendorf und des Vereines
zur Pflege der Geschichte, des Brauchtums und der Landschaft im
mittleren Schwarzatal wurde ein wahres Kleinod oberhalb der Marienhöhe
geschaffen.
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